Leitartikel

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Mögen Sie Ihren Namen,
liebe Leserin, lieber Leser?


Die Frage ist sicher nicht einfach zu beantworten. »Er gehört einfach zu mir«, antworten Sie vielleicht. »Das bin ich. So wurde ich immer genannt.« Fragt man nochmal nach, dann nennen Sie vielleicht einen Spitznamen, den Sie gar nicht mögen, oder gerade besonders gern. Oder sogar einen Kosename, den jene benutzen, die Sie lieben. Haben wir nicht doch mehr als einen Namen?
Viele von uns haben mehrere Vornamen. Dann verweist mindestens einer auf jemanden, von dem wir herkommen. Dass wir Kinder unserer Eltern auch namentlich sind, kann uns stark machen: Norddeutsche »Adelsgeschlechter«: Peter-sen. Hans-sen, Nikolai-sen.

Auch Gott hat viele Namen. Sie spiegeln, wie er ist: Der Gnädige, der Ewige, der Barmherzige. Welchen Namen würden Sie Gott geben? Und: Wie würden Sie sich nennen heute? Der Lebensbezwinger, die Sanftmütige, die Ausdauernde, der Fröhliche, Felix?

Die Ausstellungen »Bei Deinem Namen genannt. Nikolaus« des Kulturbüros der EKD und »Wer schreibt, der bleibt« des Flensburger Künstlers Uwe Appold machen auf je eigene Weise deutlich, was Namen vererben können.

Ich würde mich freuen, Sie zu einem der damit verbundenen Anlässe zu treffen. Oder schauen Sie einfach so in der offenen Kirche vorbei! Das würde uns freuen.


Mit herzlichem Segensgruß
Marcus Friedrich, Pastor von St. Nikolai

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 24. Mai 2018, 18 Uhr in St. Nikolai