St. Nikolai versteht sich als »Offene Kirche für die Stadt«. Das bedeutet für
sie
eine
besondere
Verpflichtung. Die Kirche ist Ort zentraler
Gottesdienste, Feiern, Veranstaltungen und
Versammlungen
des Kirchenkreises,
das heißt der Kirche
im Raum Flensburg.
Auch ist
sie offen
für
vielfältige
Kooperationen
und Aktivitäten
unterschiedlicher
Veranstalter,
wenn
diese
der Sinngebung
der Kirche und natürlich
den
christlichen
Grundlagen,
nicht widersprechen. Institutionen,
Vereinen und
Initiativen
steht
das
Gemeindehaus
oder das »Alte Pastorat« am Südermarkt
im Zusammenwirken
mit der
Kirchengemeinde
oder zur Miete offen.
Das
frühere
Diakonat, später das
Hauptpastorat,
wurde im Jahre
1743 im Barockstil
errichtet.
Die
Gemeindeaktivitäten an
St.
Nikolai
sind geprägt von
grundsätzlicher
Offenheit
und beziehen auch das politische
Geschehen
und geschichtliche
Erbe ein.
So fand das Gedenken
der
Menschen aus der
ganzen Stadt
nach
dem
11.
September
2001 in St.
Nikolai statt.

Jedes Jahr am 9. November wird der Reichspogromnacht von 1938 gedacht.
Die Friedens- und Ökumenearbeit vor Ort haben eine lange Tradition. St. Nikolai
versteht sich als Raum
für offene Foren zu Themen, die Gemeinschaft und Öffentlichkeit
betreffen.

Besonders
möchten wir die spirituelle Ausstrahlung dieser Kirche erfahrbar machen:
Es
gibt,
neben
dem Umhergehen, neben Schauen oder stiller Einkehr, die Möglichkeit,
über
ausliegende
kurze Texte nachzudenken, eine Kerze zu entzünden und in das
Gebetbuch
zu
schreiben.
Orgelmusik, Ausstellungen und diverse Aktionen bieten
darüber hinaus oft
Anlass zu
längerem Verweilen. Auch im Alltag lädt die Kirche
Sie ein zur Einkehr mit ihrer stets geöffneten
Tür. |